Verband der BürgerEnergiegenossenschaften
in Baden-Württemberg

Aichstettener Bürgerinnen und Bürger sagen ihre Meinung zur BürgerEnergiegenossenschaft

Markus Bühler mit Daniela, Lisa und Sabrina

„Die BürgerEnergiegenossenschaft halte ich für eine gute Sache. Ich selbst habe hier am Haus keine Möglichkeit, eine Photovoltaik-
anlage anzubringen. Da bietet mir die BürgerEnergiegenossenschaft eine willkommene Alternative!

Gleichzeitig erkenne ich den Erziehungsgedanken, den diese Initiative in sich trägt:
Kinder lernen von klein auf den richtigen Umgang mit Energie. Sie wissen: Strom kommt nicht einfach aus der Steckdose.

Schließlich geht das Thema jeden an: Wir haben Verantwortung gegenüber den kommenden Generationen und müssen weg vom Öl kommen.“

Hans Rottmar

„Ich als Landwirt bin richtig überzeugt! Ich finde es super, was die Gemeinde gemacht hat, und jeder kann sich je nach Geldbeutel daran beteiligen.

Warum ich dabei bin? Die Sonnenenergie halte ich für die Energie der Zukunft.

Ich bin aufgeschlossen für jede Art erneuerbarer Energie. Wenn ich merke, es taugt etwas, bin ich dabei.

Als Landwirt achte ich auch besonders auf die Umwelt und schone Ressourcen.“

Elisabeth Strobel

„Es ist wichtig, Verantwortung für kommende Generationen zu übernehmen, indem wir mehr erneuerbare Energien nutzen, deshalb habe ich gern die Moderation auf der Gründungsversammlung in Aichstetten übernommen.

Das Kapital für Energieprojekte vor Ort, in der Heimat, zu binden, ist zukunftsweisend.“

Leo Hipp mit Waltraud Hipp-Sandrock

„Das Ganze habe ich mit ins Leben gerufen und bin selbst im Aufsichtsrat dieser Genossenschaft. Wir finden es besser, wenn Menschen selbst etwas in die Hand nehmen, als darauf zu warten, bis der Staat etwas tut.

Man geht jetzt mit offenen Augen durch das Dorf und staunt, was in kurzer Zeit auf die Beine gestellt beziehungsweise auf die Dächer gebracht wurde.

Dass dabei auch Kapital angelegt wird, halte ich nicht für das Wichtigste. Durch die BürgerEnergiegenossenschaft, überhaupt durch Eigeninitiative, machen wir uns auf lange Sicht unabhängiger.“

Engelbert Schmaus

„Ich bin 1911 geboren undder älteste Bürger in der BürgerEnergiegenossenschaft. Ich war sofort dabei und habe keine Sekunde
gezögert.

Photovoltaikanlagen habe ich bei meinem Sohn gesehen. Damit kann ich mich anfreunden. Die Vorstellung, die Sonne scheint da drauf und am Ende kommt Strom dabei raus, ist faszinierend. Eine saubere Angelegenheit.

Dieselbe Sonne, die meine Äpfel wachsen lässt und das Gemüse in meinem Garten, den ich noch selbst bewirtschafte, spendet auch uns Energie. Das ist eine tolle Sache.

Auch im hohen Alter denke ich an die Kinder und künftige Generationen. Wir müssen vorsorgen. Deshalb interessiere ich mich für alles Neue aus Technik und Wissenschaft.

Man sollte auch daran denken, Energie einzusparen. Das fängt schon im Kleinen an, zum Beispiel beim Kochen. Mit 97 bin ich noch begeisterter Hobbykoch und mache sogar Dampfnudeln!“